Dänische Feiertage

Wissen über die Feiertage in Dänemark ist besonders für Urlauber wichtig, da sie an diesen Daten besondere und traditionelle Feste erleben können. In Deutschlands Nachbarland Dänemark unterscheiden sich die Feiertage kaum von den Deutschen, aber natürlich werden sie anders bezeichnet. An den gesetzlichen Feiertagen sind die Geschäfte im ganzen Land nur eingeschränkt oder gar nicht geöffnet.

Gesetzliche Feiertage in Dänemark

Der 1. Januar ist der erste Feiertag im Jahr. In Deutschland ist dieser Tag unter der Bezeichnung Neujahr bekannt, in Dänemark heißt er Nytår. Der Montag nach dem siebten Sonntag vor Ostersonntag, hierzulande als Fastnacht bekannt, wird in Dänemark als Fastelavn gefeiert. Der Donnerstag vor Ostern – Gründonnerstag – heißt Skærtorsdag und ist ebenfalls ein dänischer Feiertag. Karfreitag ist Langfredag, Ostersonntag wird nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert und heißt Påskesøndag.

Neujahr in Kopenhagen

Lichter zum Neujahrstag in Kopenhagen (Bild: Rony Zmiri - Fotolia)

Darauf folgt der 2. Påskedag, also der deutsche Ostermontag. Der nächste Feiertag in Dänemark findet am vierten Freitag nach Ostersonntag statt und heißt Store Bededag, zu Deutsch Buß- und Bettag. 39 Tage nach Ostersonntag wird Kristi Himmelfartsdag gefeiert und 49 Tage nach Ostern Pinsedag sowie am Tag danach der 2. Pinsedag, also Pfingstsonntag und Pfingstmontag. Danach dauert es einige Monate bis zum nächsten Feiertag: dieser wird am 25. Dezember als 1. Juledag gefeiert. Am 26. Dezember ist der 2. Juledag.

Ein besonderer Feiertag in Dänemark

Der einzige ungesetzliche Feiertag in Dänemark ist der Tag der dänischen Verfassung – der Grundlovsdag -, der am 5. Juni gefeiert wird. Der Tag steht für die Abschaffung des Absolutismus und für die Einführung der konstitutionellen Monarchie. Dieser Tag war zwischen 1871 und 1975 ein halber Feiertag. Heute schließen immer noch viele Geschäfte und Behörden am 5. Juni früher oder bleiben ganz geschlossen.