Tag der dänischen Verfassung

Der Tag der dänischen Verfassung (dänisch Grundlovsdag), ist der Nationalfeiertag des Landes und wird alljährlich am 5. Juni begangen. Richtig übersetzt, heißt der Tag auf Deutsch allerdings Tag des Grundgesetzes.

Obwohl er in Dänemark der offizielle Nationalfeiertag ist, ist er kein arbeitsfreier Tag wie in den meisten anderen Ländern. Jedoch sind am Grundlovsdag öffentliche Einrichtungen und Behörden sowie Geschäfte oft geschlossen oder haben kürzere Öffnungszeiten als an normalen Werktagen.

Historischer Hintergrund und Entstehung

Der Tag der dänischen Verfassung geht auf den 5. Juni 1849 zurück, als Frederik VII, damaliger König des Landes, eine neue Verfassung unterzeichnete. Dieses Grundgesetz war die Grundlage für die heutige dänische Verfassung. Zudem markiert sie den Beginn der Abschaffung der absolutistischen Herrschaft des dänischen Königtums und der Einführung der konstitutionellen Monarchie. Deshalb gilt für viele Dänen dieser Tag als historisch sehr bedeutsam.

Bräuche am Tag der dänischen Verfassung

In früheren Zeiten wurden an diesem Tag Volksversammlungen abgehalten. Dies ist heute immer noch der Fall. So werden oft Treffen organisiert, die teilweise den Charakter eines Jahrmarkts haben.

Da der Vatertag auch auf den 5. Juni fällt, wird auch dieser am Grundlovsdag mit seinen Traditionen gefeiert. Zudem wird der Nationalfeiertag von praktisch allen größeren dänischen Parteien traditionell zu Versammlungen oder Parteitagen genutzt.