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Dänische Küche

Wie jede Landesküche wird auch die dänische Küche von der Geografie des Landes beeinflusst. Dänemark ist einerseits ein Küstenstaat, der relativ schmal und von zahlreichen Inseln umgeben ist – ein großer Teil der Einwohner kommt also täglich mit dem Meer in Berührung. Andererseits gibt es in Dänemark eine sehr gut entwickelte und große Landanteile bearbeitende Landwirtschaft. Das Klima ist nicht unfreundlich, aber insgesamt doch recht kühl, die mittlere Temperatur im Juli liegt bei 17 Grad.

Geschätzte Rohstoffe der dänischen Küche

Die Besonderheiten der geografischen Lage haben ihre Spuren auf dem Speisezettel hinterlassen: Die dänische Küche gilt insgesamt als besonders gehaltvoll, für das Leben in einem eher kühlen Klima braucht man eben viel Energie. Die vielen dänischen Küstenbewohner haben die gefangenen Fische zu traditionellen Fischgerichten verarbeitet, die überall in Dänemark gerne gegessen werden.

Aus der Landwirtschaft kommen Fleisch, viele Molkereierzeugnisse und köstliche Käsesorten wie Havarti und Esrom, das Getreide wird zu einer Fülle von Broten und Backspezialitäten verarbeitet.

Dänische Küche – bekannte Spezialitäten

Eine bekannte Spezialität ist das dänische Smørrebrød, ein üppig und fantasievoll belegtes, dünnes Schwarzbrot. Als Belag wird Fisch, Fleisch oder Ei verwendet, die meist mit verschiedenen Soßen gewürzt und reich verziert werden.

Auch außerhalb Dänemarks beliebt ist die dänische Variante des Hotdogs, die mit rot gefärbten Würstchen (Rød pølse) gemacht wird. Dazu kommen geröstete Zwiebeln, süßsaure Gurken und verschiedene Würzsoßen wie Ketchup, süßer Senf und Remoulade. Ein Klassiker für alle Süßschnäbel ist die Rote Grütze (Rødgrød), die mit Sahne (med fløde) oder Milch genossen wird.