Sicherheit: Geringe Kriminalität in Dänemark

Die Kriminalität in Dänemark ist bei Weitem nicht so hoch wie in anderen europäischen Ländern. Aber trotz aller Reisevorfreude sollte man auch Sicherheitsvorkehrungen treffen, um einen unbeschwerten Aufenthalt zu genießen.

An belebten Orten muss auf Wertsachen geachtet werden

An belebten Orten muss auf Wertsachen geachtet werden (Bild: RioPatuca – Fotolia)

Taschendiebstähle

Gerade in den Sommermonaten besteht bei beliebten und stark besuchten Sehenswürdigkeiten, wie z. B. Rathausplatz, Museen und die Wachablösung vor Schloss Amalienborg, ein erhöhtes Risiko an Taschendiebstählen. Hier darf man seine Handtasche auf keinen Fall aus den Augen lassen.

Besondere Vorsicht ist im “Freistaat Christiania” geboten. Hier werden Besucher manchmal regelrecht überfallen, um an deren Wertgegenstände zu kommen. Da in diesem Freistaat eine besondere Situation herrscht, greift die dänische Polizei nur selten ein. Es ist außerdem verboten, die Bewohner von Christiana zu fotografieren.

Es ist sinnvoll, sich von Pässen bzw. Personalausweisen Kopien anzufertigen und diese getrennt von den Originalen bei sich zu führen. Werden die Originale gestohlen, kann man sich mit Hilfe der Kopien ausweisen.

Eine Diebstahlsanzeige bei der lokalen dänischen Polizei ist Pflicht, da diese eine polizeiliche Verlustmeldung ausstellt. Die Versicherung erstattet den Schaden nur, wenn eine Kopie der Verlustmeldung vorliegt. Diese Verlustmeldung wird auch benötigt, um einen Ersatzpass zu beantragen.

Einbruch in Ferienhäuser

Auch im Urlaub ist man vor Einbrüchen in der Ferienunterkunft nicht sicher. Türschlösser entsprechen meist nicht den deutschen Sicherheitsstandards, also ist hier Vorsicht geboten. Ferienhäuser müssen bei Abwesenheit immer gut verschlossen sein. Wertgegenstände sollten möglichst nicht sofort sichtbar (z. B. durch das Fenster) aufbewahrt werden.

Grenzkontrollen

Um der internationalen Kriminalität Einheit zu gebieten, finden an den dänischen Grenzen verstärkt Kontrollen statt. Dies betrifft aber keine Urlauber aus Deutschland, sie können ohne Probleme in das Land einreisen.