Dänische Alphabet

Ebenso wie im Deutschen enthält das dänische Alphabet von A bis Z alle 26 Buchstaben. Allerdings verwendet die dänische Schrift weder die im Deutschen bekannten Umlaute Ä, Ö und Ü noch das typisch deutsch ß. Dafür gibt es im Dänischen die drei markanten Sonderzeichen.

Dänisches Alphabet: Drei Sonderzeichen

Das Æ etwa ist eine Ligatur, also eine Verschmelzung, aus den beiden Buchstaben A und E. Dieser Buchstabe wird wie das deutsche Ä gesprochen. Das Ø hingegen entspricht phonetisch dem deutschen Ö. Zuguterletzt folgt noch das auch als “Kringel-A” bekannte Å, das im Zuge der Rechtschreibreform 1948 eingeführt wurde und das Doppel-AA ersetzen sollte.

Gesprochen wird das Å wie eine Mischung aus A und O. Man kann sich das phonetisch so vorstellen, dass dieser Buchstabe desto mehr zum O tendiert, je länger die Silbe ist. Aabenraa oder Åbenrå an der Ostsee wird beispielsweise wie “Obenro” gesprochen, wobei das O beim Sprechen lang gezogen wird.

Dänische Alphabet

Das dänische Alphabet ähnelt dem deutschen ABC (Bild: lu-photo - Fotolia)

Als Gegensatz dazu ist das O ist Ostsee zum Beispiel ein sehr kurz gehaltenes O. Diese drei dänischen Sonderzeichen tauchen im Alphabet erst an letzter Stelle auf und nicht wie die deutschen Umlaute hinter deren Vokalentsprechung.

Dänisches Alphabet: Anders geschrieben als gesprochen

Ebenfalls charakteristisch für das Dänische ist, dass die Sprache anders geschrieben als gesprochen wird. Das liegt an dem typisch dänischen Stoßlaut (Stød) sowie auch an der Neigung vieler Sprecher, Konsonanten einfach zu verschlucken. Auch das D wird in der Regel sehr weich gesprochen. Viele Vokale werden zudem im Deutschen anders ausgesprochen als im Dänischen.