Dänische Grammatik

Die dänische Grammatik ähnelt in vielen Punkten der englischen. Mit Ausnahme des Genitivs gibt es keine Flexion, d.h. keinen Dativ und keinen Akkusativ, wie sie beispielsweise im Deutschen vorkommen.

Auch die grammatischen Geschlechter unterscheiden sich: Es gibt keine Maskulina und keine Feminina (also keine Unterscheidung in „männliche“ und „weibliche“ Substantive), sondern lediglich das Utrum, eine Art gemeinsame Form der beiden Geschlechter sowie das Neutrum. Letzteres kennt auch das Deutsche, denn Neutrum meint das sächliche Geschlecht, welches mit dem bestimmten Artikel „das“ angezeigt wird.

Dänische Grammatik

Dänische Grammatik ist leicher als gedacht (Bild: CandyBox Images - Fotolia)

Einfache dänische Grammatik

Die fehlende Flexion im Dänischen vereinfacht das Lernen der Sprache ungemein. Merken sollte man sich nur, dass in Falle eines Genitivs ein -s an das Wort angehängt wird.

Der Plural wird meist durch Anhängen eines -r bzw. -er gebildet. Letzteres ist dann der Fall, wenn der letzte Buchstabe des Wortes ein Konsonant ist. Des Weiteren ist die Bildung des Plurals mit -e recht häufig.

In der dänischen Grammatik gibt es zwei unbestimmte Artikel, „en“ für das Utrum und „et“ für das Neutrum. Übersetzt werden sie mit „ein“ oder „eine“. Die unbestimmten Artikel der, die, das sind im Dänischen Suffixe, also Wortendungen. Ein Utrum bekommt -en angehängt, ein Neutrum -et und im Plural bekommt das Substantiv ein -ne ans Ende.

Satzbau

Im Deutschen lautet der übliche Satzbau: Subjekt, Prädikat, Objekt. Doch da das Deutsche Flexionen kennt, ist diese Sprache vergleichsweise frei in der Wortstellung. Nicht so das Dänische: Damit man Subjekt, Prädikat und Objekt voneinander unterscheiden kann, haben alle Satzteile feste Positionen innerhalb des Satzes.

Personalpronomen im Dänischen

du du
han er (persönlich)
hun sie (persönlich)
den er, sie, es (unpersönlich)
det es (persönlich), er,sie, es (unpersönlich)
vi wir
I ihr
de sie